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hallo liebe Pia,
Vielen Dank für den tollen Input.
Das Thema: Wald Agility finde ich spannen.
Ich schaue gleich mal in deine Link-Sammlung.
Sandra & Theo
Wunderbare Anregungen von Dir als Fachfrau, was man bedenken sollte. Kompakt und gut nachvollziehbar. Danke für den Input. Daniela
Ich bin so froh, diesen Bericht von Dir zu hören, denn ich hatte tatsächlich überlegt, mit meiner Deutschen Schäferhündin Emma, aus der Leistungszucht, Mantrailing zu machen.
Nun aber bin ich eigentlich ganz froh, dass ich den Kurs abgesagt habe.
Ich hatte vor Emma einen Deutsch-Kurzhaar-Labbi-Mix, mit dem ich auch Zwecks Hundetrainerausbilldung bei Dir im Anti-Jagdtraining war, und konnte ihn tatsächlich später meistens ohne Leine laufen lassen.
Seine Beschäftigung war tatsächlich das Dummytraining, wie haben es etwas abgewandelt für unsere Bedürfnisse, und Verlorensuche auf der Rückspur.
Bei Emma, die jagdlich auch sehr motiviert ist, habe ich nun entschieden, dass es das Longieren sein wird. Ich finde das super, weil man das so an jeden Hund anpassen kann.
Ich habe noch einen 13jägrigen Spaniel-Mix, der davon auch profitieren kann, weil ich auch Physio-Übungen da mit einbinden kann.
Außerdem habe ich Zuhause dafür Platz genug.
Weiterhin wird Emma mich bei meinen Radtouren begleiten, wenn sie alt genug ist und das OK vom Tierarzt vorliegt.
Ich weiß noch, damals in der Ausbildung zur Hundetrainerin, gab es eine Übung, da sollten wir uns überlegen, wie man den Hund auslasten kann, wozu er ursprünglich mal gezüchtet wurde.
Und das hatte ich immer im Hinterkopf.
Der Schäferhund ist zwar ein Allrounder, aber ursprünglich hütete er Schafe.
Und ich dachte erst, da ich nicht der Schutzdienst-Typ bin, der Schäfi ein bewegungsfreudiger Hund ist, Emma aus der Leistungszucht kommt, brauche ich irgendwas, was sie auslastet.
Alles, was mit Grundgehorsam zu tun hat, ist nicht mein Ding. Agility nicht passend und besonders für die Gelenke Mist.
Waldagility mache ich eh immer zwischendurch, Mäuse buddeln dürfen meine Hunde auch, mein Spaniel-Mix erfolgreich bei mir im Garten 😊.
Und beim Gassi gehen sind meine Hunde entweder frei, oder an der 10-Meter-Flexi.
Können somit auch viel schnüffeln und hundische Dinge tun.
Mit Emma habe ich schon sehr früh das Stoppen auf Distanz geübt, das Anschauen von Vögel und Rehen, und gaanz wichtig, nur gucken, wenn Radfahrer, Jogger und Co. vorbei kommen und am besten zur Seite gehen oder zu mir kommen.
Damit haben wir auch heute kein Thema.
Aber gerade solche Dinge kann man ja super beim Longieren aufbauen und festigen. Gleichzeitig ist die Bewegung dabei. Und natürlich die Zusammenarbeit mit mir.
Aber ich sehe wieder mal, wie unterschiedlich Hunde sind und wie wichtig es ist, auf deren Bedürfnisse einzugehen. Bei Oskar musste ich draußen ganz andere Dinge üben, wie bei Emma.
Außerdem finde ich es auch wichtig zu erkennen, dass man selbst einsehen muss, dass der Lieblingshundesport von einem selbst nicht unbedingt der geeignete vom aktuellen Hund ist.
Wenn ich wieder mal Diskussionen mit Schäferhundbesitzer habe, die Schutzdienst machen, mir immer gepädigt wird, dass ich bestimmt mal Probleme mit Emma bekommen werde, weil sie nicht einmal in der Woche eine Stunde in irgendwelche Ärmel packen kann oder über ein Feld ne Spur suchen darf, dann verweise ich diese einfach dann an diesen Online Vortrag. 😄